Cisco baut Switches für Europas Mittelstand

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Ethernet auf lange Sicht

Cisco Systems will kleinen und mittelständischen Unternehmen in Europa bei der Kommunikation helfen. Der “Catalyst Switch 2950 Long Reach Ethernet 997 (LRE)” und das “576 LRE Customer Premise Equipment (CPE)” sollen es europäischen Serviceprovidern ermöglichen, ihre Ethernet-basierenden Breitbanddienste auf bestehende Infrastrukturen aus Kupferleitungen ausdehnen.

Davon sollen, so heißt es, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatkunden profitieren und Dienste mit symmetrischen Bandbreiten nutzen können.

Notwendig ist dafür aber die Kompatibilität der neuen Produkte mit den Frequenzband-Zuordnungen nach Plan 997 des ‘European Telecommunications Standards Institute’ (ETSI). Die beiden Produkte verfügten über diese Voraussetzung und ermöglichten die Ausdehnung hochqualitativer Video-, Voice-over-IP- und Virtual-Private-Network-Services (VPN) von bestehenden Metro-Area-Network-Infrastrukturen (MAN) auf sprachübertragende Kupferleitungen auf der letzten Meile, heißt es.

Der Hersteller ist überzeugt, dass vor allem der Upgrade-Prozess von Kupfer-basierendem LRE auf ETTB über Glasfaser erheblich vereinfacht wird, sofern die Aggregationsschicht bereits sowohl Ethernet- als auch IP-basierend ist. Die Cisco 2950-LRE-997-Lösung umfasst den Switch Cisco Catalyst 2950 LRE 997 mit 24 LRE-Ports und zwei Gigabit-Ethernet-Ports sowie das Cisco 576 LRE CPE für den Standort des Endkunden. Der Catalyst 2950 LRE 997 wird mit Gleichstrom betrieben.

Erste Kunden der Lösung sind die Telcom Italia und Bredbandsbolaget, ein schwedischer Betreiber von Metro-Netzen sein. Die beiden Unternehmen haben, meldet der Hersteller stolz, bereits in der Vergangenheit bei Cisco eingekauft.