Millionenverlust: Ciena kullert ins Tal der Tränen

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Das Kupfer im Boden bildet die entscheidende Fußangel

Mit einem Nettoverlust von 160 Millionen Dollar und einem Umsatz von 50 Millionen Dollar steht der Glasfasernetz-Ausrüster Ciena nach dem abgelaufenen dritten Quartal nicht gut da. Das Unternehmen, das als Fahnenträger der TK-Branche gilt und dessen Quartalsergebnisse bislang immer ein Fingerzeig für den Zustand der gesamten Branche waren, hat die Erwartungen der Analysten insoweit bestätigt: Die Gesundung der Telcos lässt noch auf sich warten.

Aber immerhin hat CEO Gary Smith für Ciena schon ein Loch im Zaun entdeckt. “Für uns ist der Knackpunkt, wie schnell es uns jetzt gelingt, in den Markt für traditionelle TK-Netze zu kommen und uns dort einen größeren Marktanteil zu verschaffen”, so Smith.

Dort sei die Firma nach ihrer Konzentration auf regionale US-Anbieter und einige Riesen aus dem Rest der Welt zwar bislang so gut wie nicht vertreten, aber: “Wenn es uns gelingt, mit den nationalen Carriern Verträge abzuschließen, können wir erkleckliche Einträge verbuchen, ohne dass sich vorher der ganze Markt verändern muss.”