Rettungsanker für Siemens-Mitarbeiter

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Schließungspläne für Greifswald sind am Kippen…

Für die rund 330 gefährdeten Arbeitsplätze am Siemens-Standort Greifswald ist Rettung in Sicht. Wie der Konzern heute in Hamburg mitteilte, soll der bedrohte Bereich Fertigung noch bis zum 30. September in eine Betreibergesellschaft überführt werden.

An der Gesellschaft wollen sich neben Siemens als Minderheitengesellschafter das Management vor Ort sowie weitere private und institutionelle Investoren beteiligen. Wegen mangelnder Aufträge sollte das Werk, das ISDN-Anschlussboxen herstellt, geschlossen werden.

Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Bahl sagte, es sei gelungen, eine tragfähige Lösung gegen den Arbeitsplatzabbau am Standort Greifswald zu erreichen. Arbeitnehmervertretung, Betriebsleitung und die Landesregierung hatten sich seit Bekannt werden der Schließungspläne Ende Juni um eine Alternative bemüht.

In die neue Gesellschaft sollen nach Angaben von Siemens 270 Mitarbeiter übernommen werden. Rund 60 Mitarbeiter verbleiben bei Siemens IC Networks. Die 20 Auszubildenden werden zudem bei Siemens ihre Ausbildung beenden, sagte Unternehmenssprecher Andreas Panten.