Probleme mit Nokias UMTS-Hardware

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Chance für NEC und Siemens

Hutchison lässt in Honkong 700 UMTS-Nodes von Nokia austauschen. Offenbar ist Nokias WCDMA-Hardware bei Interoperabilitätstests durchgefallen. Auch Schwierigkeiten bei verschiedenen Multimediafunktionen sowie Softwareprobleme sollen zu der abrupten Entscheidung beigetragen haben.

Nach Angaben des Online-Nachrichtenmagazins Futurezone sollen jetzt NEC und Siemens herangezogen werden. Die Finnen geben immerhin zu, dass die Optimierung sowie abschließende Tests ihrer WCDMA-Lösungen noch bis Jahresende dauern werden. Vertragsvereinbarungen sollen deshalb jedoch nicht zurückgezogen werden, hieß es weiter.

Auch bei dem britischen UMTS-Geschäft solle laut Futurezone Nokia ein Rückschlag drohen. Auf Grund von Interventionen der Feuerwehr wegen überhitzender Nokia-Basisstationen hatte es bereits im Mai Berichte gegeben, wonach der UMTS-Anbieter Hutchison Whampoa Schwierigkeiten hatte, bestimmte Versicherungen abzuschließen. Offiziell ist zu dieser Angelegenheit weder von Hutchison noch von Nokia eine Bestätigung, aber auch kein Dementi zu erfahren.