SAN-Direktor mit Port-Superlative

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Sanera jagt Brocade und Co.

Der Storage-Hersteller Sanera hat die Jagd auf die Großen im Areal der Fibre-Channel-Switches eröffnet. Mit seinem “DS 10 000″ liefert Sanera einen dicken Kasten mit bis zu 256 Ports für Datenzentren ab.

Ein Hauptmerkmal des Director-Class-Switches ist die dynamische Partitionierung mit der so genannten n-scale-Architektur. N-scale soll dafür sorgen, dass kleinere dedizierte Speicherinseln, beispielsweise in einzelnen Firmenabteilungen, in einem System konsolidiert werden können, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Die Daten oder das Traffic-Management bleiben “Inselsache”, aber die Ports können dynamisch anderswo zugeordnet werden. So könnten Anwender das Gerät besser auslasten und Service-Vereinbarungen effektiver umsetzen, meldet Sanera.

Die 256 Ports lassen sich als 1- oder 2-GBit/s-Anschlüsse konfigurieren. Bei einer Konfiguration mit 10-GBit/s-Anschlüssen stehen 64 Ports in einem Chassis zur Verfügung. Sanera wirbt außerdem mit den fünf Neunen: 99,999 Prozent Verfügbarkeit – inzwischen ein Muss, wenn es um den Einsatz in großen Datenzentren geht. Das Klientel für den “Director” ist dementsprechend klein und spricht solche Kunden an, die ihre millionenschwere Switching-Hardware konsolidieren wollen.