Infineon macht mehr Miese – und ein bisschen Hoffnung

EnterpriseNetzwerke

Nachfrage zieht an

Der Preisverfall auf dem Halbleitermarkt macht dem deutschen Hersteller Infineon weiter schwer zu schaffen. In ihrem zweiten Geschäftsquartal hat die frühere Siemens-Tochter ihre Verluste vor Steuern und Zinsen auf 223 Millionen Euro drastisch ausgeweitet.

Vor einem Jahr belief sich das Minus noch auf 178 Millionen, im vorangegangenen Quartal zwischen Oktober und Dezember auf 31 Millionen Euro. Dabei sind Infineons Umsätze nicht so starkt wie von Analysten befürchtet abgerutscht: Von 1,52 auf 1,48 Milliarden Euro. Das sind immerhin 13 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Für die kommenden Quartale sei nun aber eine leichte Besserung in Sicht, heißt es bei Infineon. In den meisten Segmenten sei ein positive Nachfrageentwicklung zu verzeichnen.

“Wir haben beträchtliche Produktivitätssteigerungen erzielt, die jedoch den dramatischen Preisrückgang bei Speicherprodukten nicht ausgleichen konnten”, sagte Firmenchef Ulrich Schumacher.