Serial Attached SCSI nimmt in der Speicherwelt Platz

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Hand in Hand konkurriert es sich gern

Adaptec, Fujitsu, Hitachi, Maxtor und Seagate wollen mit einer Initiative die Migration auf SAS-Technologie (Serial Attached SCSI) forcieren. Gleichzeitig planen die Hersteller aus der Speicherbranche, als erstes Speicherplatten auf der Basis von SAS und Serial ATA (SATA) auf den Markt zu bringen.

Ein marktreifes Produkt gibt es noch nicht. Die Partner arbeiten derzeit in der Entwicklungsphase zusammen. So sollen Hersteller und Systemintegratoren bei dieser Co-Marketing-Initiative an SAS-Lösungen feilen und Prototype testen können. Ziel ist es, kompatible SAS-Schnittstellen zu entwickeln, die sowohl SAS- und SATA-Platten bedienen können.

SAS und SATA markiert die nächste Generation der Schnittstellen für den Anschluss von Speicherplatten. Gegenüber klassischen parallelen IDE-Kabeln sind SATA-Kabel viel dünner, was beispielsweise den Bau kleinerer Chassis wie Server Blades erlaubt. Und: Mit SATA lassen sich Strecken bis zu einem Meter überbrücken. IDE-Kabel sind bei 40 Zentimetern am Limit.