HP-Speichersoftware ein Ladenhüter?

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Verdächtige Rabattpolitik

Zweifel erregt der Rechnerhersteller Hewlett-Packard (HP) derzeit nicht nur dadurch, dass er bei schlechten Zukunftsaussichten und verpassten Gewinnchancen seiner Chefin einen opulenten 3-Millionen-Dollar-Bonus schenkt – auch die Rabatte, die HP neuerdings einführt, machen misstrauisch.

So können Serviceprovider in den USA, die eine bestimmte Anzahl Speichersoftwareeinheiten verkaufen, von sofort an 6 Prozent Nachlass erwarten. Auch der Verkaufsnachweis wird lax gehandhabt und gibt den Channel-Partnern bis zum Sommer Zeit, die notwendigen Belege beizubringen.

Für Marktkenner heißt eine solche Vorgehensweise nichts Gutes. Rabatte, so munkelt man in den US-Analystenkreisen, seien immer ein Zeichen von schlechten Absatzzahlen. HP weist diese Vermutung natürlich weit von sich.