SAN-Wagen wird noch von den vier Großen gezogen

EnterpriseNetzwerke

Der Switch-Markt macht Plus

Auf das Jahr 2002 blicken die Speicher-Switch-Hersteller fröhlich zurück: 15 Prozent mehr Umsatz konnten sie in diesem Bereich verzeichnen, das macht 954 Millionen Dollar insgesamt. Hauptsächlich verantwortlich für das Wachstum machen die Experten die Performance-Steigerung von 1 GBit/s auf 2 GBit/s für die Switches in Storage Area Networks (SAN).

Den stolzen Batzen in schlechten Zeiten teilen sich die vier Hauptlieferanten für das Marktsegement: Brocade, Inrange, McData und Q-Logic. Inrange hat die größte Steigerungsrate geschafft, denn mit 35 Prozent liegt der Hersteller weit vor dem Zweitplazierten Brocade (19 Prozent). Letzterer hält allerdings die Pole-Position für SAN-Switches mit einem Marktanteil von 58 Prozent.

Wie US-Medien unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Dell’Oro Group berichten, lässt sich noch nicht abschätzen, ob die jeweiligen Anteile in Zukunft so bleiben werden. Noch ist nämlich nicht abzusehen, wie Neuankömmling Cisco das Speichersegment durcheinanderwirbeln wird. Experten aber vermuten, dass der SAN-Wagen demnächst mit einem fünften Rad fahren könnte.