AOL will Spam-Problem in den Griff bekommen

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Schärfere Gesetze verlangt

Der Internet-Serviceprovider AOL will seine Anstrengungen im Kampf mit unverlangt verschickten Werbemails, Spam genannt, deutlich ausweiten. Derzeit sind bereits Filter im Einsatz, die täglich rund 780 Millionen Nachrichten weltweit aussortieren.

Nun aber stellt AOL-Chef Jon Miller den Einsatz neuer Tools in Aussicht. Der Dienstleister läßt gleichzeitig die Anwender Spam-Mails melden. Dadurch wird der Filter laufend aktualisiert.

Gleichzeitig forderte Miller den amerikanischen Kongress auf, die rechtliche Grundlage für ein verschärftes Vorgehen gegen Spamer zu schaffen. Eine Umfrage unter den 27 Millionen AOL-Kunden habe gezeigt, dass das Spam-Problem zu einem der wichtigsten Anliegen der Anwender gehöre.