Deutsche Glasfasertechnik gewinnt

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Arbeitsmarkt soll profitieren

Deutschland hat beste Vorraussetzungen, bei den optischen Technologien eine führende Position auf dem Weltmarkt einzunehmen. Das erwarten zumindest die Bundesminister Wolfgang Clement und Edelgard Bulmahn.

Bei einer Kongresseröffnung in Berlin schrieben sich Bundeswirtschaftsminister und -forschungsministerin auf die Fahne, dass Wirtschaft und Arbeitsmarkt von dieser Technologie und ihren Innovationen stärker als bisher angeschoben werden sollten.

Clement erklärte aus seinem Bereich: “Durch eine klare zukunftsorientierte Industriepolitik schaffen wir die Rahmenbedingungen, die unsere innovativen Unternehmen brauchen, um die Attraktivität und internationale Wettbewerbskraft des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu stärken.”

Bulmahn lenkte die Aufmerksamkeit ins Detail: “Die Forschung ist die Basis für Innovationen. Die Bildung sichert uns den kreativen Nachwuchs. Es fehlt derzeit auf dem noch jungen Gebiet der optischen Technologien aber an qualifiziertem Nachwuchs.”

Daher wolle ihr Ministerium nun entsprechendes Interesse auf der Schulebene wecken. Bulmahn: “Faszination muss vermittelt werden, denn Innovation beginnt in den Köpfen junger Menschen.”

Auf dem Kongress wurde deutlich, dass die optischen Technologien ein großes Zukunftspotenzial haben. Bei den weltweiten Umsätzen prognostizieren die Industrieverbände jährliche Wachstumsraten von 10 bis 20 Prozent. Bereits heute beeinflusst der Einsatz dieser Schlüsseltechnologie in Deutschland rund 15 Prozent der Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe. Das entspricht etwa einer Million Arbeitsplätzen.