Update: IBM produziert Speicher für den Mittelstand

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Die Fakten der neuen Produkte

IBM hat die Ankündigung neuer Speicherlösungen für den mittelständischen Bereich nun konkretisiert. Wie silicon.de berichtete (Link am Ende des Artikels), hat der Konzern seine eigene Mittelstandsoffensive gestartet. In deren Rahmen kommen jetzt der Storage-Server FastT 900 sowie Speicherkomponenten für die zweite Generation LTO-Lösungen auf den Markt.

Der Storage-Server FastT 900 aus der Total-Storage-Serie skaliert von 36 GByte bis maximal 32 TByte auf verschiedenen Laufwerkstypen. Der Rivale von EMC, der Clariion CX 600, schafft nur wenig mehr (35 TByte). Dazu offeriert die Lösung die inzwischen gängigen 2-Gbit/s Fibre-Channel-Verbindungen.

Neu hinzugekommen ist der Support für die Plattformen AIX, Sun Solaris und HP-UX. Unterstützung für Microsoft Windows 2000 und Windows NT, Novell Netware, Red Hat Linux, VMWare sowie Linux IA64 gab es bereits. Außerdem hat IBM Features wie Disaster Recovery oder die Redundanz-Funktionen Flash-Copy und Remote-Mirroring integriert.

Zweites Highlight der Midrange-Vorstellungen ist der Support für die nächste Generation der LTO-Laufwerke, Ultrium 2, in der Bandbibliothek Ultrascalable 3584 und dem externen Laufwerk 3580. Die zweite Generation der von IBM, Hewlett-Packard und Seagate entwickelten Bandlaufwerke verdoppelt im Vergleich zum Vorgänger die Speicherkapazität auf native 200 GByte bei einem Durchsatz von unkomprimierten 35 Mbit/s. Die zweite Version ist abwärtskompatibel zur ersten Generation, weshalb IBM hier mit Investitionsschutz für seine Kunden wirbt.