Apple knabbert am RAID-Kuchen

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Mit X-Serve-Speichersystem gegen die Großen

Der amerikanische Computerhersteller Apple will mitmischen auf dem lukrativen Storage-Markt: Mit dem X-Serve-RAID-Plattenspeichersystem bietet er seinen Kunden eine Drei-Höheneinheiten-Rack-Box, die bis zu 2,5 TByte an Daten aufnimmt und eine maximale Durchsatzgeschwindigkeit von 400 MBit/s liefert.

Nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit in Sachen Kapazität will der Hersteller über zusätzliche Einschubplätze für weitere Laufwerksmodule garantieren.

Rund 5 Euro pro GByte bedeute einen aggressiven Preispunkt, heißt es. “Wir sind erheblich kostengünstiger als die Speichersysteme von Dell, Sun oder EMC”, sagte Phil Schiller, Marketing-Vize bei Apple.

Damit das System ausfallsicher ist, sind die Komponenten redundant ausgelegt. So verfügt die Box über zwei unabhängige RAID-Controller mit jeweils einem GByte Cache, und die Stromversorgung ist ebenfalls doppelt vorhanden.

Apple bewirbt sein neuestes Produkt außerdem mit einer simplen Benutzbarkeit, sowohl bei der Java-basierten Admin-Software als auch bei der Hardware mit einem zugänglichen Gehäuse und Hot-Swap-fähigen Komponenten.

Die günstigste Version ist für rund 7800 Euro erhältlich.