Insider sagen: Legato putzt sich zum Verkauf

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Allein zu klein?

Der Speichermanagement-Software-Hersteller Legato, der einmal Branchenführer Veritas das Wasser abgraben wollte, scheint sich selbst aufzugeben. Glaubt man dem, was die Nachrichtenagentur Reuters aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, so sucht das Unternehmen derzeit verzweifelt einen Käufer.

Im Gespräch seien Klötze wie IBM, HP, EMC und natürlich der Branchenprimus selbst. Vor allem das beliebte Flaggschiffprodukt Networker, das seit 13 Jahren in Unternehmens-Speichern für Ordnung sorgt, sei ein willkommener Leckerbissen für die Allrounder wie Big Blue und die neue HP.

Als Grund für die Käufersuche nannten die Quellen der Nachrichtenagentur, dass Legato den Abstand zu Veritas nicht verringern und Veritas selbst seinen Marktanteil ausbauen konnte. Die deutsche Abteilung scheint noch einigermaßen fest im Sattel zu sitzen und mit dem Geschäftsverlauf zufrieden zu sein. Zumindest sagte das Thomas Madsen, Vice President für Geschäftsentwicklung EMEA bei Legato, auf einer Veranstaltung zum Thema “E-Mail-Speicherung” Anfang Dezember. Die durchgesickerten Informationen sind bislang unbestätigt.