IBM wirft Shark und neue Software ins Haifischbecken

EnterpriseNetzwerke

… und AOL schwimmt synchron mit Big Blue

Der IT-Konzern IBM meldet die weltweite Verfügbarkeit des vor wenigen Monaten angekündigten Enterprise Storage Servers mit offener Schnittstelle, genannt ‘Shark’. Die offene API hat passenderweise den Codenamen ‘Bluefin’ erhalten, ist inzwischen standardisiert und soll dafür sorgen, dass der neue Standard mit dem selben Namen als Universalschnittstelle fungieren kann und heterogene Netzwerke frei von Fallgruben werden.

“Heute zeigen wir, dass wir eine wirklich offene Speicherarchitektur tatsächlich liefern können”, sagt Brian Truskowski, General Manager für Storage-Software in der Arbeitsgruppe IBM Systems, anlässlich der Vorstellung am Hauptsitz in Armonk. Truskowski weiter: “Dies ist nur der Beginn einer ganzen Serie von Produktneuheiten, die die Marktführerschaft von IBM bestätigen, wo immer es um die konkrete Lösung von Kundenproblemen geht.”

Einer dieser Kunden in einem ganz anderen Umfeld scheint sich bereits auf diese Worte zu verlassen. So hat der Internet-Riese AOL angekündigt, seine Partnerschaft mit IBM weiter vertiefen zu wollen. Beide Unternehmen wollen die Verfügbarkeit und Anbindungstechnik für Instant Messeging in Unternehmensumgebungen verbessern und haben dafür ein gemeinsames Pilotprojekt vereinbart.

Außerdem wartet die Fachwelt gespannt auf die Vorstellung einer neuen Software-Familie aus der “E-Business-on-Demand”-Welt. ‘DB2 Information Integrator’ setzt auf der hauseigenen Datenbank auf und basiert auf dem Forschungsprojekt ‘Xperanto’. Ziel der Entwicklung sei es, Informationen und Daten aus unterschiedlichsten Quellen (etwa XML, Mail, Multimedia, Web-Services, Life-Sciences- oder konkurrierenden Datenbanken wie Oracle oder SQL Server) zu konsolidieren.