Speicher-Ressourcen werden planbarer

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Kapazität ist alles

Während in den Unternehmen die Datenmengen explodieren, arbeiten Hersteller für Speicher-Software fieberhaft daran, den wachsenden Anforderungen an die Storage-Umgebung gerecht zu werden. Dass sich die Management-Tools hier zur Zeit weiter entwickeln, zeigen die Ankündigungen von Overland, McData oder Precise in den vergangenen Wochen.

Die Lösungen rund um das Storage-Resource-Management, also das Verwalten von Speicher-Hardware und -Software im Unternehmen, sollen unter anderem eine der wichtigsten Schwierigkeiten in diesem Bereich lösen: das Kapazitätsproblem.

Denn häufig wissen IT-Abteilungen nicht, wie viel Kapazität dem Unternehmen noch zur Verfügung steht, und ob es bei Engpässen eine Möglichkeit gibt, anderweitig zugewiesenen Speicherplatz zu nutzen, anstatt neuen zu kaufen.

Storage-Resource-Management-Tools (SRM) nehmen einen wachsenden Platz im IT-Budget ein. Genau das sollen sie aber auch schonen, indem sie Speicherumgebungen analysieren und Unternehmen vor überflüssigen und teuren Anschaffungen bewahren.

Auf diesen Zug springen deshalb nicht nur Software-Hersteller auf, sondern auch ehemals reine Hardware-Anbieter wie eben Overland. Und auch EMC erarbeitet sich seit einiger Zeit ein Standbein im Software-Bereich.