Firewire geht in die zweite Runde

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Der heiße Draht auf der Mac World

Der neue Firewire-Standard Firewire-2 debütiert auf der Messe in San Francisco. Mit seinen 800 MBit/s leistet die Übertragungstechnik genau doppelt so viel wie ihr Vorgänger.

Apple, das die Technologie entwickelt hat, stellt selbst zum ersten Mal ein Produkt mit integriertem Firewire-Port vor: Das 17-Zoll-Power-Book mit außerdem 54 MBit/s-WLAN und Bluetooth-Unterstützung.

Außerdem stellt Oxford Semiconductor, ein Hersteller von Connectivity-Chips, seine OXF922-Bridge vor. Die Bridge soll vollständig abwärtskompatibel sein zu Firewire-1 und USB 1.1. Lacie, ein Peripheriehersteller für Mac-Umgebungen, hat die Technik bereits für ihre Produktfamilie bestellt.

Im Gegensatz zu USB, einer Übertragungstechnik, die hauptsächlich Peripheriegeräte anbindet, kann Firewire größere Datenmengen übermitteln und ist daher für Geräte wie externe Festplatten geeignet.

Der Begriff Firewire steht ausschließlich Apple zu. Andere Unternehmen bezeichnen die gleiche Übertragungstechnik I-Link (Sony) oder originär IEEE 1394 in Windows-basierenden Anwendungen.