Carrier-Schwund: DWDM-Anbieter setzt jetzt auf Speicherfirmen

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Starke Partner sollen bei Neuorientierung helfen

Der schwedische DWDM-Transponder-Hersteller Lumentis muss sich nach neuen Kunden umsehen. Das ehemals Erfolg versprechende Carrier-Geschäft soll in den kommenden drei Jahren zugunsten von Enterprise-Kunden, die Speichertechnik bei dem Hersteller kaufen, deutlich zurückweichen. CEO Anders Landberg spricht gegenüber silicon.de gar davon, dass dieser Bereich derzeit “wegen der aktuellen Auftragslage vorübergehend ruht”.

“Wir haben zwar noch immer vor, im Metro-DWDM-Bereich in zwei bis drei Jahren unter die großen Drei in Europa zu kommen. Aber unser Highend-SAN-Bereich verspricht momentan deutlich mehr Auftragsvolumen”, so Landberg.

Dabei sei vor allem der deutsche Markt besonders lukrativ. Derzeit helfe vor allem der Investor und Partner Deutsche Bank dabei, einen Vertrag mit einem noch nicht genannten Großkunden unterschriftsreif zu machen. Die OM-Gruppe, ein in zehn Ländern aktiver Energieversorger, habe zunächst die Tür für weitere SAN-Kunden aufgestoßen, so der Konkurrent des Technikherstellers Adva.