007-DVD zerstört sich selbst

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Meine Name ist Bond, James …

Ganz im Stil des James-Bond-Ausrüsters ‘Q’ hat der Filmverleih des neuesten 007-Abenteuers DVDs verschickt, die sich nach 36 Stunden selbst zerstören. Die Scheiben gingen an Filmkritiker und andere Journalisten, die schon vor der Weltpremiere einen Eindruck von den wichtigsten Szenen bekommen sollten.

Zwar ist die DVD ohnehin kopiergeschützt – anderthalb Tage, nachdem der Empfänger die Schutzfolie geöffnet hat, verfärbt sich dann allerdings auch noch eine eingelagerte Schicht auf der DVD, sodass die Daten nicht mehr ausgelesen werden können.

Das Appetithäppchen des Kinofilms “Die Another Day”, der in dieser Woche auch in die bundesdeutschen Kinos kommt, ist der erste Großauftrag für das New Yorker Start-up Flexplay. Die Informatik-Chemiker versprechen sich von ihrem Verfahren große Absatzchancen bei Musik- und Film-Unternehmen. Offenbar ist die Selbstzerstörung so kostengünstig zu realisieren, dass auch große Stückzahlen zu machen sind.