Brocade mit mehr Gewinn – und weniger Top-Managern

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Bald redet Reyes wohl persönlich mit allen Kunden

Der SAN-Konzern Brocade hat im vergangenen vierten Quartal ein rundum erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen können. Allerdings sind auch Einsparungen angedacht – und zwar mit Konsequenzen für 12 Prozent der Belegschaft und auch für einige Manager, wenn man den Gerüchten in den USA Glauben schenken darf.

Zunächst kann sich das Unternehmen aber eine Umsatzsteigerung im vierten Quartal von 31 Prozent auf 153,1 Millionen Dollar in die Bücher schreiben. Mit 562 Millionen Umsatz war das gesamte Geschäftsjahr allemal erfolgreicher als 2001: Damals hatte Brocade 513 Millionen Dollar eingenommen.

In den etwas verklausulierten Worten von CEO Greg Reyes kündigt sich neben der Streichung von 12 Prozent auch eine “Straffung der Organisation” an. US-Medien berichten, es handle sich namentlich um den erfahrenen COO Mike Byrd, den CTO Morris Taradalsky, Marketing-VP Jeff Brooks und Global-Services-VP Rich Geruson, deren Gehälter eingespart werden sollen.

Sämtliche Einsparungen zusammen sollen aber, und hier gab sich Reyes wieder weniger zugeknöpft als bei den Namen, bereits im ersten Quartal des nächsten Steuerjahres an die 8 Millionen Dollar bringen. Zunächst sollen sich aber die Kosten für Abfindungen und den Umbau auf 10 bis 20 Millionen Dollar belaufen.