Nutzer enttäuscht von Storage Resource Management

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Werkzeuge halten Versprechen der Hersteller nicht

Bei einer Nutzerumfrage in den USA zeigten sich Storage Manager enttäuscht von den bisher angebotenen Management-Suiten. Mehrere Tiefeninterviews des Branchenmagazins Infostor zeigen, dass beispielsweise die derzeit angebotenen Lösungen weit hinter den Marketing-Versprechungen von einer einfach zu verwaltenden Umgebung zurückblieben.

Dazu gehörten vor allem Fälle, in denen die angepriesenen Funktionen nur rudimentär vorhanden seien. “Wir sind keine Versuchskaninchen”, erbost sich gegenüber silicon.de auch ein Anwender von Sorage Resource Management in einem mittelständischen Münchner Betrieb, der ungenannt bleiben will. So seien einige Werkzeuge augenscheinlich noch in der Testversion vorhanden und “weder marktreif noch lauffähig”.

Lobend erwähnt die US-Analystin Nancy Marrone vom Marktforschungsunternehmen IDC allerdings, dass die Tools grundsätzlich helfen würden, die Kapazitäten und ihre Nutzung zu verstehen. Sie sagt: “Es gibt Hunderte von Anwenderunternehmen, die so bereits mehrere verschwendete Terabyte Speicherkapazität entdeckt haben und jetzt sinnvoll füllen konnten.”