Systems: Sybari entdeckt Spam als Gegner

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Mit Antigen 7.0 zur beinahe absoluten Sicherheit?

Das Überhandnehmen von Viren und Würmern in den vergangenen Monaten ist zumindest für einen irgendwie ein Grund zur Freude. Das Security-Unternehmen Sybari hat sich auf den Schutz von Groupware-Umgebungen von jeglicher Art von Schädlingen spezialisiert und auf der Systems die neueste Version seiner diesbezüglichen Software mit dem klingenden Namen Antigen 7.0 präsentiert.

“Wir integrieren unsere Technologie in bestehende Architekturen”, erläutert Scott Lehmann, Director EMEA bei Sybari, die Strategie des Unternehmens: “Dabei versuchen wir, die Balance zwischen der Infrastruktur und der Technik zu finden.” Sybari bietet keine kompletten Suiten an, sondern Einzellösungen, die laut Lehmann auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. In der neuesten Version soll vor allem die Bedienbarkeit und Administration des Anti-Viren-Programms deutlich verbessert worden sein.

Das Geheimnis dahinter liegt in einer speziellen Art des Scans. Jede Nachricht wird an drei verschiedenen Punkten bereits im Informationsspeicher gescannt. So soll verhindert werden, dass der Schädling überhaupt in die Postfächer gelangt. “Wir können garantieren, dass 100 Prozent der Nachrichten vor Gebrauch gescannt werden”, sagt Lehmann. Eine Garantie, dass keine Viren oder Würmer ins Netzwerk gelangen, will das Unternehmen freilich nicht abgeben: “Das wäre unseriös. Man kann nie genau vorhersehen, was passiert.”

In Zukunft will sich Sybari vermehrt dem heiklen Thema Spam widmen. “Spam-Mails schwächen die Produktivität empfindlich”, so Lehmann. Daher arbeitet man bei dem Unternehmen mittlerweile an Lösungen, um die unerwünschten Nachrichten so früh wie möglich herausfiltern zu können. Zumindest was das Wachstum betrifft scheint Sybari auf dem richtigen Kurs zu sein. “Wir wachsen immer noch weiter”, erläutert Manager Lehman, “wenn auch nicht so stark wie wir es erhofft haben.” Immerhin: Für das Jahr 2002 erwartet Sybari ein Wachstum von 30 bis 40 Prozent.