Linux-Gemeinde fürchtet um Sicherheit

EnterpriseSicherheit

Open Source verliert den Nimbus der Unverwundbarkeit

Nachdem auch Linux vermehrt zum Ziel von Hackerangriffen wird, will sich der Distributor Red Hat um die Sicherheit der Open-Source-Plattform verdient machen. Gemeinsam mit dem Sponsor Dell lädt das US-Unternehmen deshalb Ende des Monats erstmals zu einer groß angelegten Sicherheitskonferenz nach Washington ein.

Nach ersten Erkenntnissen aus dem ersten Halbjahr 2002 könnte sich die Zahl der registrierten Viren- und Hackerangriffe auf große Linux-Systeme in Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr verdreifachen. Bisher galt Open-Source-Software generell als weniger verwundbar und anfällig für Sicherheitsrisiken. Aufgrund der wachsenden Installationsbasis dürfte aber auch Linux inzwischen ein lohnendes Ziel für Hacker abgeben.