Sicherheits-Attacken häufen sich dienstags und freitags

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Internet Security Systems legt Lagebericht zum dritten Quartal vor

Langlebige Würmer wie Slapper, Nimda, Klez oder Spida sind nach Erkenntnis der Sicherheitsexperten von Internet Security Systems (ISS) die derzeit größte Bedrohung aus dem Internet.

Insgesamt verzeichnete die so genannte X-Force 583 neue Schwachstellen bei Computersystemen. Der größte Anteil dieser Lücken erlaube dem Bericht zufolge das Erzeugen von Buffer-Overflows, die Angreifer für unerlaubte Zugriffe nutzen könnten. Besonders die großen Hersteller seien betroffen gewesen, alleine Microsoft hätte 19 Sicherheitsbulletins veröffentlicht.

Internet Security Systems beobachtete im dritten Quartal insgesamt 16 342 620 sicherheitsrelevante Vorgänge bei den untersuchten Systemen. Die meisten Angriffe erfolgten dienstags mit durchschnittlich 297 379, gefolgt vom Freitag mit 280 364. Der häufigste Angriffspunkt blieb weiterhin Port 80 (HTTP). Mit deutlichem Abstand folgen die Ports 25 (Mail/SMTP), 161 (SNMP in), 23 (Telnet) und 21 (FTP).

Neben dem Linux-Wurm Slapper, der eine Lücke in Open SSH nutzt und im September aufgetaucht ist, treiben vergleichsweise alte Würmer wie Nimda oder Klez nach wie vor ihr Unwesen. Und das, obwohl Nimda beispielsweise bereits im September 2001 entdeckt wurde. Vom Klez-Wurm tauchten dem Bericht zu Folge auch im dritten Quartal 2002 immer wieder neue Varianten auf.

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