IBM verheiratet Autonomic Computing und Sicherheitstechnik

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Tivoli wird klüger

In der neuesten Version der Systemmanagementsoftware Tivoli Risk Manager will IBM Elemente seines Entwicklungsansatzes “Autonomic Computing” einbringen. Das soll die Administratoren entlasten und gleichzeitig die Sicherheit des Gesamtsystems verbessern.

Der Tivoli Risk Manager wird, ausgestattet mit den “autonomic”-Funktionen, künftig proaktiv relevante Meldungen auf den Admininstratoren-Bildschirm bringen – in manchen Fällen sogar schon bevor die Bedrohung akut wird. Dazu greift die Software auf ein Date Warehouse zu, in welchem entsprechende Verläufe und Angriffsmuster der Vergangenheit hinterlegt sind. Außerdem kann die Software von sich aus die Installation von Sicherheits-Patches anregen.

Daneben hat IBM das System deutlich erweitert. Es besitze jetzt Schnittstellen zu mehr als 50 Sicherheitslösungen für spezifische Zwecke, erklärte Tivoli-Vice-President Milko van Dujil. Dazu gehören das Intrusion Detection System “Dragon” des Netzwerkausrüsters Enterasys, die Software Appshield des Herstellers Sanctum, die den Zugang zu Anwendungen kontrolliert, und das System Tripwire des gleichnamigen Herstellers. Letzteres sichert die Datenintegrität auf Servern.