Software-Sheriffs nehmen München unter die Lupe

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Hohe Strafen für Lizenzverletzungen

Für den Einsatz illegaler Computerprogramme mussten deutsche Firmen nach Angaben der Softwareindustrie in den vergangenen zwei Jahren mehr als 1,8 Millionen Euro Schadenersatz bezahlen. Häufig seien beim “Softwareklau” Unwissenheit und Nachlässigkeit im Spiel, teilte die Software-Organisation Business Software Alliance (BSA) am Freitag in München mit.

Um die Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren, startet der Verband in der kommenden Woche seine zweite Aktion “Schonfrist” in München. Unternehmen, die sich nicht sicher sind, ob ihr Softwarebestand legal ist, können sich bis Ende Oktober bei der BSA registrieren lassen und müssen während dieser Zeit keine rechtliche Verfolgung befürchten.

Nach der ersten derartigen Aktion in Berlin sei nun München ausgewählt worden, da aus dieser Region überdurchschnittlich viele Hinweise auf illegale Software eingingen, hieß es. Der BSA gehören der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft und zahlreiche andere große Softwarehersteller an.

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