Microsoft modernisiert Passport

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Mehr Komfort beim digitalen Pass

Microsoft beseitigt zwei wesentliche Ärgernisse in seiner Authentifizierungs-Software Passport. So lässt die Applikation bisher zu, dass Nutzer Konten mit gefälschten E-Mail-Adressen eröffnen können. Accounts dagegen, die die Anwender nicht mehr benötigen, konnten nur sehr umständlich gelöscht werden.

Passport ist im Prinzip ein ID-Mechanismus, der die Log-in-Verfahren für verschiedene Websites bündelt und so mehr Komfort verspricht. Konkurrenztechnik kommt zum Beispiel von der Liberty Alliance, die hauptsächlich von Sun Microsystems getragen wird.

Das Produkt stammt ursprünglich von Firefly Network. 1998 gelangte es in den Besitz von Microsoft. Der Hersteller aus Redmond, Washington, baute es in seinen MSN Messenger, in den E-Mail-Service Hotmail sowie den E-Book-Reader ein. Auch Nutzer des Micrsosft Developer Network nutzen die Authentifizierung. Darüber hinaus findet er sich auch bei Fremdfirmen wie Ebay und Starbucks.

Bevor die Produktänderungen die Kunden erreichen, werden vermutlich noch noch mehrere Wochen ins Land gehen.