W-Lans noch immer schlecht administriert

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Sicherheits-Bewußtsein kommt dem Boom nicht hinterher

Ein Jahr nach dem Aufsehen erregenden Wireless-Lan-Test in der Londoner Innenstadt ist das Experiment wiederholt worden – mit einem erschreckenden Ergebnis: Die Zahl der Computer-Funknetze hat sich in der City mit ihren zahlreichen Bankinstituten vervierfacht und trotzdem sind noch immer 63 Prozent völlig ungeschützt gegen Zugriffe von der Straße.

Die häufigste Ursache, so Studienautor Phil Cracknell, seien nachlässige Administratoren, die die Default-Einstellungen der Hardware einfach beibehielten. Damit lassen sich die unverschlüsselten Signale der Unternehmensnetzwerke einfach identifizieren und auslesen.

Zumindest hätten nun aber mehr Unternehmen überhaupt Verschlüsselungstechniken im Einsatz, indem sie VPNs (Virtual Private Networks) verwenden, heißt es weiter. Nun aber sei immer wieder festzustellen, dass die Zugangspunkte unzureichend geschützt sind. Und so können Hacker eigene Funkstationen aufbauen, sie als Bestandteil des Firmennetzwerks ausgeben und Daten mitlesen.

Aber auch Laptops mit W-Lan-Funktion müssten weitaus besser gesichert werden, warnt Cracknell. Die abgelegten Daten würden selten verschlüsselt und könnten so leicht gehackt werden.