Bush predigt IT-Sicherheit

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Mehr Geld versprochen

Die US-Regierung hat ihren Aktionsplan für mehr IT-Sicherheit vorgestellt. In der mit viel Spannung erwarteten Vorlage finden sich statt handfesten Auflagen für amerikanische Unternehmen lediglich Appelle zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. Statt dessen will die Administration mit gutem Beispiel vorangehen.

“Safe Computing” sollte Pflicht jedes Bürgers, jedes Unternehmens sein, heißt es. Washington verspricht nun auch selbst, die Ausgaben für IT-Sicherheitsmaßnahmen deutlich zu erhöhen und koordiniertes Vorgehen von IT-Branche und Behörden wie der Bundespolizei FBI zu fördern.

Im Vorfeld gab es starke Widerstände gegen die IT-Sicherheitspläne der Regierung Bush. Bürgerrechtsgruppen warnten, der Staat dürfe sich nicht unbegrenzt Kontrollmöglichkeiten im Datenverkehr verschaffen und so die verfassungsrechtlich garantierten Freiheiten aushöhlen. Softwarehersteller dagegen befürchten, sie könnten in Zukunft für Unzulänglichkeiten ihrer Produkte haftbar gemacht werden, wenn sich daraus Sicherheitsgefahren ergäben.