Microsoft will Passport sicherer machen

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EU setzt ihre Richtlinien offenbar durch

Im Streit mit der Europäischen Kommission um Kartellrechtsverstöße hat sich Microsoft jetzt bereit erklärt, sein Passwortsystem zu überarbeiten. Das teilte die Kommission am Donnerstag mit.

Mit Passport hat sich das US-Unternehmen scharfe Kritik eingehandelt, weil es die Nutzer nicht ausreichend über die Verwendung von privaten Daten aufklären soll. Schon im vergangenen Jahr beanstandeten die amerikanischen Kartellbehörden das System. Durch ein Einlenken konnte Microsoft mögliche Sanktionen vermeiden.

Versprochen hat die Gates-Company jetzt ein umfassendes Paket zur Sicherung der persönlichen Daten. Mit der verbesserten Version sollen die Kunden mehr Informationen über die Verwendung ihrer Daten bekommen, um zu kontrollieren, wofür diese genutzt werden. Damit entspricht das System den europäischen Datenschutzrichtlinien.

Die EU-Datenschützer wollen den Gebrauch von Daten weiterhin beobachten. Um zu verhindern, dass Daten in falsche Hände geraten, sollen auch die mit Passport verbundene Websites künftig dem Datenschutzstandard entsprechen.