Windows 2004 soll gegen Viren gefeit sein – absolut

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Softwarehersteller bekommen alle APIs

Microsoft will sein Longhorn stark machen gegen Viren und sonstige digitale Schädlinge. Der Nachfolger des Betriebssystems Windows XP, der in seiner endgültigen Fassung vermutlich Windows 2004 oder 2005 heißen wird, soll erst auf den Markt kommen, wenn die Hersteller von Antivirensoftware genug Zeit hatten, ihre Produkte auf die Schnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) des Betriebssystems einzurichten.

Zahlreiche Viren, Würmer oder Trojaner haben bisher den Zugang zu APIs ausgenutzt, um sich über den Mail-Client Outlook weiterzuverbreiten oder über den Browser Explorer und direkt im OS Scaden anzurichten. Da viele Anwendungen ebenfalls auf die APIs zurückgreifen, gelten sie als neuralgische Punkte.

Sollte die Offenlegung gegenüber den Softwarespezialisten tatsächlich so umfangreich ausfallen, hätte sich Firmengründer Bill Gates zumindest hausintern tatsächlich durchgesetzt mit seinem Aktionsprogramm für ein “trusted Computing”.