Neues Mittel gegen Spam: Das Archiv

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Datenbank zur Erfassung lästiger Nachrichten

Immer mehr Internetnutzer klagen über einen immer größeren Schwall an Spam-Mails, der tagtäglich die Postfächer verstopft. Nun bietet die Initiative ‘Spamarchive’ Hilfe an: Auf einer ‘schwarzen Liste’ sollen Spam-Mails gesammelt und untersucht werden, damit es für die Hersteller einfacher wird, entsprechende Tools gegen die unerwünschte Post zu entwickeln.

Hinter Spamarchive verbirgt sich eine Gemeinschaft von Unternehmen und Usern, die dem Spam nun endgültig den Kampf ansagen wollen. Das Spam-Archiv soll, so hoffen die Initiatoren, von Forschern und Entwicklern genutzt werden.

“In der Vergangenheit gab es nur einige wenige kleine Spam-Archive”, heißt es auf der Webseite von Spamarchive: “Es gab keine große Spam-Sammlung, die man hätte nutzen können, um neue Anti-Spam-Algorithmen zu testen.”

User sind nun dazu aufgerufen, ihre Spams an die Datenbank zu schicken. In zwei Wochen gingen immerhin mehr als 50 000 der missliebigen Nachrichten bei Spamarchive ein.