IBM-Supercomputerprojekt liebt Linux

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Herausforderung Skalierbarkeit gemeistert?

In seinen neuesten Supercomputer will der IT-Konzern IBM ein Linux-Betriebssystem einbauen. Die Produkte unter dem Projektnamen “Blue Gene” versetzten damit Branchenkreisen zufolge dem offenen Betriebssystem einen großen Schub. Die Entwicklung einer eigenen Plattform für die Supercomputer, die in drei Jahren auf den Markt kommen und ein Petaflops an Rechenleistung bringen sollen, sei zu aufwändig gewesen.

Bill Pulleybank, einer der maßgeblichen IBM-Forscher, erklärte: “Wir hatten zwei Möglichkeiten für die Blue-Gene-Familie, entweder ein ausgefeiltes, spezialisiertes System oder Linux zu benutzen.” Der Eigenbau hätte einen unübersehbaren Programmieraufwand bedeutet, gab er zu. Außerdem habe IBM Vertrauen, dass das System mit offenem Quellcode soweit zu skalieren wäre, dass es “die benötigte Rechenleistung auch bringt”.