Microsoft nimmt W-Lan ins Visier

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… aber die drahtlose Heimvernetzung ist nicht billig

Microsoft grabscht immer kräftiger in den Wireless-Lan-Bereich. Auf der Demo-Mobile Konferenz in Kalifornien hat der Konzern eine neue WLAN-Produktreihe für Heimanwender vorgestellt. Als Besonderheit gelten ein integrierter Setup-Assistent und die per Default eingeschalteten Sicherheitseinstellungen.

Günstig sind die Produkte im Vergleich zur Konkurrenz allerdings nicht. Laut einem Bericht der amerikanischen Computerworld soll ein 802.11b-Access-Punkt plus Notebook-Karte rund 220 Dollar kosten. Vergleichbare Hardware der Konkurrenz sei in den USA bereits für 170 Dollar oder weniger erhältlich, schreibt das IT-Magazin.

Unterdessen ist Microsoft-Boss Steve Ballmer heute in Wien eingereist. Grund der Visite ist die “Synergy” in der Wiener Hofburg. Das ist eine interne Veranstaltung von Microsoft für internationale IT-Treibende, die einmal im Jahr in einer europäischen Hauptstadt abgehalten wird. Außerdem hat Microsoft mit Österreich ein Pilotprojekt zum Thema E-Government auf die Beine gestellt, das ebenfalls präsentiert wird.