Java-Entwickler richten über App-Server und Umgebungen

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Apache liegt mit Tomcat vorn

Die Java-Entwicklergemeinde arbeitet am liebsten mit dem Tomcat Application Server der Apache Software Foundation. Das ist das Ergebnis der jüngsten Java-Studie des US-Fachverlags BZ Research aus dem August. 52,2 Prozent der 1400 befragten Entwickler gaben an, mit Tomcat zu arbeiten.

Mit großem Abstand folgt IBMs Java App-Server Websphere mit 29 Prozent, dicht gefolgt von Weblogic von Bea mit 24,5 und Oracle 9iAS mit 20,8 Prozent Nennungen. Mehrfachangaben waren also erlaubt.

Der Sun One Application Server (i-Planet) findet sich gemeinsam mit Borlands Enterprise Server Apples Web-Objects und HPs Bluestone – der ohnehin eingestellt wurde – auf den hintersten Plätzen.

Nicht minder interessant ist die Entwickler-Hitliste der Entwicklungs-Umgebungen, die allerdings weit weniger eindeutig ausfällt: Hier macht J-Builder von Borland das Rennen (34,7 Prozent), gefolgt von IBMs Websphere Studio (29,6), Microsofts Visual J++ oder Visual J# Dot-net (25,1) sowie Oracles J-Developer mit 24,7 Prozent.

Als wichtigste Kriterien nennt die Studie schließlich noch die einfache Handhabung, die Verträglichkeit mit aktuellen Standards sowie ein integrierter Debugger. Eine Kompatibilität mit Open-Source-Standards erscheint der Mehrheit dagegen weniger wichtig, genauso wie die Anbindung von mobilen und drahtlosen Endgeräten.