Big Blue füttert Pinguin mit neuen Servern

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Der Linux-Cluster von der Stange

Auf der Linux-World in San Francisco hat IBM neben zwei neuen Intel-Servern auch einen Linux-Cluster vorgestellt. Big Blue hofft, den Geschmack der Kunden mit gedrückten Kosten und verbesserter Leistung zu treffen.

Mit dem x305 will sich IBM vor allem an Internet- und Application-Serviceprovider sowie Telekom-Unternehmen wenden. Der Server sei mit seinem Leistungsumfang das kleinste Enterprise-Gerät auf Pentium-4-Basis, heißt es. Außerdem sei ein Supervisor Adapter verfügbar, also Hardware, die dem Administrator einen Remote-Zugriff selbst auf blockierte Systeme erlauben soll.

Ebenfalls nur eine Höheneinheit beansprucht IBM mit dem x335, der mit einem Intel Xeon-Prozessor ausgeliefert wird. Wegen der Unterstützung von sowohl Windows- als auch Linux-Installationen bietet der Hersteller dieses Produkt vor allem für den Einsatz in gemischten Umgebungen und für “Computing Grids” an.

Mit der Grid-Idee im Blick wird auch der eServer Cluster 1350 auf den Markt geworfen. Zum Einsatz kommen dann die x335- und x345-Maschinen, sowie die hauseigene Software für Cluster Management und Storage. Nach eigenen Angaben hat Big Blue bereits Cluster auf Linux-Basis mit mehr als 1280 Knoten geplant, gebaut und ausgeliefert.