Die Denic baut ihr Nameserver-Netz weiter aus

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Bessere weltweite Abdeckung für die .de-Zone

Der deutsche Domain-Verwalter Denic vergrößert sein Netz an Nameservern. Nach Angaben von Denic-Vorstandsmitglied Sabine Dolderer wurden neue Nameservern in Stuttgart, London und Tokio in Betrieb genommen. Damit betreibt das Unternehmen derzeit insgesamt 12 Server. In den nächsten Wochen sollen noch Rechner an zwei Standorten in den USA hinzukommen.

Nameserver sorgen dafür, dass ein Internetangebot tatsächlich erreichbar ist. Dafür muss die Zuordnung zwischen der Domain und der entsprechenden numerischen IP-Adresse im Netz verfügbar sein. Der zentrale Nameserver für alle .de-Domains wird von der Denic in Frankfurt betrieben. Kopien der Informationen dieses Nameservers sind auf mehreren untergeordneten Nameservern gespeichert. Deren weltweite Verteilung sorgt dafür, dass auch der Ausfall eines Rechners nicht zu größeren Verzögerungen führt.

In Spitzenzeiten beantwortet jeder einzelne Server 20 000 und mehr Anfragen pro Minute. Insgesamt werden täglich mehr als 100 Millionen Anfragen gezählt.