IBM legt Wert auf konsistentes Linux

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Neues Berechnungs-Tool vorgestellt

Der IBM-Konzern will seine Kunden in Zukunft nicht mehr von Linux überzeugen. Das sei nicht mehr nötig, so John Sarsgard, bei Big Blue zuständig für das Linux-Vertriebsprogramm. “Die Leute wissen längst, dass Open Source keine Modeerscheinung ist.”

Statt dessen werde IBM seine volle Aufmerksamkeit darauf richten, den Linux-Kernel konsistent zu halten. Für Ende des Jahres ist die Version 2.6 angekündigt, die weiterhin der Linux-Begründer Linus Torvalds abnehmen wird. Allein bei IBM sind nach Unternehmensangaben 300 Entwickler damit beschäftigt, an dem Open-Source-Betriebssystem zu arbeiten.

Die Entscheidung von Unternehmen für die Linux-Plattform will IBM nun mit einem neuen Tool erleichtern: Nach Eingabe von Unternehmensgröße, Umsatz und weiteren Standardparametern wirft das Programm seine Berechnung zu den voraussichtlich notwendigen Investitionen und dem zu erwartenden Return-on-Investment aus.