Opera lässt Version 7 von der Leine

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Browser-Zwerg im neuen Outfit

Das norwegische Softwarehaus Opera hat seinen überarbeiteten Browser in der Version 7 zum Download bereitgestellt. Die Applikation wird zwar von weniger als ein Prozent aller Internet-Nutzer weltweit eingesetzt, weil aber Softwarearchitektur und Vertriebsstrategie eher ungewöhnlich sind, findet das Update doch erhebliche Beachtung.

Operas Rendering Engine unterstützt jetzt auch HTML 4.01, Cascading Style Sheets in den Versionen 1 und 2, W3C-COM Level 2, ECMA Script und Wireless Markup Language 1.3 sowie 2.0. Dem Anwender dürfte aber vor allem der neue Mail-Client auffallen, den Opera jetzt M2 nennt: Inzwischen kann die Applikation auch SMTP-Authentifizierung unterstützen, um auch Mail-Server anzusprechen, die nicht dem genutzten Internet-Serviceprovider gehören.

Außerdem kann M2 jetzt mit IMAP-Konten umgehen. Passworte für Websites kann Opera auf Wunsch verwalten und bereitstellen.

Während Microsoft seinen Browser mit aggressivem Marketing bis auf 96 Prozent Marktdurchdringung gepeitscht hat, verwenden inzwischen nur noch 3,4 Prozent aller Web-Nutzer weltweit den Browser von Netscape. Opera gibt seinen Browser in einer werbefinanzierten Version kostenfrei ab – ohne Banner gibt es Opera 7 für 39 Dollar. Die Norweger sind aber auch bei Browseranwendungen auf mobilen Endgeräten sehr aktiv.