Telekom baut breitbandigen Zugang aus

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Kein Blatt passt zwischen Siemens und DTAG

Die Deutsche Telekom AG (DTAG) hat einen weiteren Auftrag in ungenannter Höhe an ihre Busenfreunde von Siemens IC Networks vergeben. Die Netzwerker sollen Technik für das DTAG-Angebot für schnellen Internetzugriff liefern.

Nachdem die Münchner bereits den genauso viel genutzten wie kritisierten T-DSL-Rollout in Deutschland mit gebaut hatten, stehen sie nunmehr auch für die Einführung der Nachfolgetechnik bereit, symmetrischen Variante SDSL (Symmetrical DSL). Mittels SDSL werden Unternehmen wie Endkunden über eine herkömmlich verlegte Telefonleitung in beide Richtungen Datenmengen von bis zu 2 Mbit/s übertragen können.

Das neue Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an mittelständische Unternehmen die große Datenströme übertragen müssen, heißt es von den Unternehmen. Gedacht ist dabei vor allem an Medienfirmen oder Konstruktionsbüros.

Thomas Ganswindt, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Siemens IC Networks, sagt nach Vertragsabschluss: “Wir freuen uns, dass wir die Deutsche Telekom dabei unterstützen können, ihr Angebotsspektrum um neue profitable Dienste zu erweitern.“

Praktisch ist der Vertrag mit den Siemensianer für die Telekom, da das vorhandene Netz so ohne große zusätzliche Kosten aufgerüstet werden kann. Dazu müssen in die bereits installierten DSLAMs (DSL Access Multiplexer) von Siemens in den Vermittlungsstellen lediglich neue SDSL-Karten eingesteckt werden. Ob es überhaupt einen Mitbieter um den Auftrag gab, ist nicht bekannt.