Linux kommt schneller als Du denkst

EnterpriseSoftware

Aber Windows soll sich nicht fürchten

Linux wird in Zukunft nicht nur die niederen Aufgaben in der Unternehmens-IT verrichten, sondern in die oberen Etagen aufsteigen. Mit dieser Prognose wagen sich die Technologie-Analysten des Investmentbank Goldman Sachs vor. Sie haben die IT-Abteilungen von 100 großen Unternehmen untersucht und dabei die Grundlage für einen erstaunlichen Trend festgestellt.

Immerhin 14 der Unternehmen lassen bereits Datenbanken auf der Open-Source-Plattform laufen. Auf dem Mainframe ist Linux in elf der untersuchten Firmen im Einsatz und immerhin 12 setzen es bereits auf dem Desktop der Mitarbeiter ein.

Damit ergäben sich andere Ausgangsvoraussetzungen, die der allgemeinen Auffassung über die Chancen von Linux im Unternehmen widersprechen, heißt es bei Goldman Sachs. Linux werde vor allem Unix-Systeme ersetzen und damit die IT-Dinosaurier Sun, IBM und HP ins Hintertreffen bringen, obwohl sie fast ausnahmslos selbst bereits Linux-Projekte unternehmen.

Während die Geschichte von Unix/Risc damit endgültig besiegelt erscheint, werde Linux dem großen Konkurrenten Microsoft allerdings keine Marktanteile streitig machen, heißt es weiter. Allerdings könnten die Redmonder Pläne für einen Einstieg im Enterprise Data Center durch den Vormarsch von Linux torpediert werden.