Linux setzt sich durch – jetzt auch beim Bundesdatenschutzbeauftragten

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Microsoft wird langsam zurückgedrängt …

Nachdem schon der Bundestag künftig zumindest in einigen Bereichen statt wie bisher Software von Microsoft künftig Linux-Produkte einsetzen will, zieht nun der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Joachim Jacob, nach. Aus seinem Büro hieß es, man wolle noch vor dem Jahreswechsel die meisten Server auf Linux umstellen, im kommenden Jahr soll die freie Software dann auch auf den Desktops laufen. In einem letzten Schritt wird der Pinguin dann auch noch die Laptops der Mitarbeiter erobern.

Damit hat Linux einen weiteren Erfolg gegenüber Microsoft errungen. Vor allem die geringeren Kosten der Open-Source-Software machen sie für viele Behörden immer interessanter – allerdings nur im Serverbereich. Hinsichtlich der Desktop-Umrüstung ist Jacob ein Vorreiter.

Neben dem Wegfall der hohen Lizenzkosten schätzt er vor allem die einfachere Wartung sowie die besseren Sicherheitsvorkehrungen bei Linux. Die Mitarbeiter sollen nun mit umfangreichen Schulungen auf die Neuerungen im Büro vorbereitet werden.