Lindows schießt zurück

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Microsoft könnte Markennamen verlieren

Im Prozess zwischen dem Linux-Anbieter Lindows und dem Hersteller der Windows-Betriebssysteme, Microsoft, haben sich die Fronten jetzt verhärtet. Die Gates-Company beansprucht nach wie vor Markenschutzrechte auch für “Lindows”, weil hier Verwechslungsgefahr drohe. Lindows dagegen zweifelt vor Gericht nun die Markenrechte an “Windows” an.

Dabei handle es sich schließlich um einen generischen, also allgemeinen, Begriff, der gar nicht markenrechtsfähig sei. Im Zusamenhang mit grafischen Benutzeroberflächen sei der Begriff schon benutzt worden, bevor Microsoft ihn als Produktnamen verwendet und geschützt habe.

Zweimal haben US-Gerichte bereits Klagen Microsofts gegen Lindows abgeschmettert. Zuständig ist nun ein US-Bezirksgericht in Seattle. Ein Urteil sei innerhalb von 30 Tagen zu erwarten, heißt es.