Microsoft & Co fordern: “Schluss mit Open-Source-Gerede!”

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Auch Intel fühlt sich diskriminiert

In den USA hat ein Bericht des Verteidigungsministeriums die IT-Industrie aufgeschreckt. Darin heißt es, das Pentagon verlasse sich mehr und mehr auf Open-Source-Software und empfehle die weitere Verbreitung in der Verwaltung.

Auf die Barrikaden geht jetzt die “Initiative for Software Choice”, der unter anderem Microsoft, Cisco und Intel angehören. Sie warnen in einem Schreiben an die US-Regierung, es dürfe keine “nutzlose und möglicherweise schädliche IT-Strategie” verfochten werden, die “allein darauf abziele, Open Source zu fördern.”

Die Industrievereinigung ist seit einem halben Jahr aktiv. Die Unternehmen argumentieren, das Pentagon sollte den Einsatz von freier Software nicht öffentlich fördern. Denn noch immer sei nicht erwiesen, dass Open Source eine Garantie für höhere IT-Sicherheit sei.

Neben Deutschland hat sich auch Frankreich für eine aktive Förderung der freien Software entschlossen: Nicht nur, um die Abhängigkeit von einzelnen Softwareherstellern zu verringern, sondern auch, um der heimischen Softwareentwicklung auf die Sprünge zu helfen.