O2 hofft auf schwarze Zahlen

EnterpriseMobile

UMTS-Fusion wird nicht ausgeschlossen

MMO2, die britische Muttergesellschaft des deutschen Mobilfunkbetreibers O2, gibt sich was das Deutschland-Geschäft angeht, optimistisch: Die kontinentale Tochter soll laut MMO2-Chef Peter Erskine schon im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben. Der Tageszeitung “Die Welt” sagte Erskine, beim Marktanteil wolle man jährlich einen Prozentpunkt zulegen, um im Jahr 2006 bei 12 Prozent zu liegen. Derzeit rangiert O2 laut Erskine bei 7,2 Prozent.

Zur Zukunft von UMTS in Deutschland meinte der MMO2-Chef, letztlich würden nicht mehr als drei bis dreieinhalb Netze übrigbleiben. Ein Zusammengehen mit einem anderen Unternehmen wollte Erskine nicht dezidiert ausschließen, wenn er auch meinte, derzeit stehe ein solcher Schritt nicht zur Debatte: “Wenn wir aber überzeugende Angebote für Teile unseres Geschäftes bekommen oder gar für eine Fusion, dann schauen wir uns die mit aller Offenheit an.”