UMTS-Tunnel wird länger

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Das Licht kommt – nur später, versprechen die Marktforscher

UMTS zahlt sich erst im kommenden Jahrzehnt aus. Das glauben zumindest die Mitglieder des internationalen UMTS-Forums.
UMTS sei ein “langfristiges Geschäft”, sagt Verbandspräsident Bernd Eylert.

Demnach sei frühestens 2010 Geld mit UMTS zu verdienen. Wer bis dahin durchhalte, den erwarte aber ein lohnendes Geschäft. Angeblich soll dann jeder dritte Mobiltelefonierer die Technik nutzen. In Deutschland werden die ersten Anbieter nach mehreren Verschiebungen vermutlich in der zweiten Jahreshälfte an den Start gehen.

Viele hätten das UMTS-Geschäft überschätzt, glaubt Eylert. Aber die Realität sehe anders aus: Die finanziellen Belastungen sind hoch, während sich UMTS auf dem Markt einer harten Konkurrenz von Alternativangeboten stellen müsse.

Zur Zeit ist es noch nicht absehbar, ob sich die hohen Kosten für die UMTS-Lizenzen jemals auszahlen. Branchenexperten sind sich einig, dass dafür der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer klar ansteigen müsste. Umfragen belegen allerdings, dass die Kunden dazu wenig Neigung zeigen.