Siemens startet GSM-Offensive in den USA

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Erster UMTS-Klon vorgestellt

Der Siemens-Konzern hat angekündigt, mit seiner Handy-Palette nun doch den nordamerikanischen Markt erobern zu wollen. Der deutsche Konzern profitiert dabei von den Bemühungen bei T-Mobile USA und Cingular Wireless, ein flächendeckendes GSM-Netz in den Vereinigten Staaten aufzubauen. Die amerikanischen Mobilfunkkunden müssen sich noch immer mit einer geringen Abdeckung und mehreren nicht-kompatiblen Standards herumschlagen.

Insgesamt vier GSM-Geräte hat Siemens vorgestellt, die von Cingular und T-Mobile bereits für den US-Markt geordert wurden. In welchen Stückzahlen, ist allerdings nicht bekannt. Bisher hat Siemens nur in Europa und Asien einen relativ guten Stand gegen die Weltmarktführer Nokia und Motorola.

Mit dem US-Unternehmen hatte Siemens vor einigen Monaten eine Kooperation für UMTS-Endgeräte vereinbart. Das erste Ergebnis – ein UMTS-Handy von Motorola im Siemens-Gewand – wird den Netzbetreibern unter dem Namen U10 ab Dezember für Tests zur Verfügung gestellt werden. Obwohl sich die US-Mobilfunker noch kaum für UMTS interessieren, wurde das Gemeinschaftsprodukt in New York vorgestellt.