Rufnummer-wechsel-dich-nicht: Gebühren-Einigung in Sicht

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Bibbern vor der Regulierung

Im Streit um die Wechselgebühren bei Rufnummernportabilität zwischen den vier deutschen Mobilfunkbetreibern bahnt sich eine Einigung an. Nach einem Bericht des Handelsblatts befürchtet Marktführer T-Mobile nun wohl doch nicht mehr eine massive Abwanderung seiner Kunden zu den Konkurrenten Vodafone, E-Plus und O2. Außerdem seien die Unternehmen darauf bedacht, das Problem unter sich auszumachen, um weiter reichende Regulierungsbestrebungen aus Brüssel besser abwehren zu können.

Deshalb sei eine Einigung bei rund 18 Euro wahrscheinlich, heißt es. Bisher hatten die kleinen Betreiber einen Betrag von höchstens 10 Euro genannt, T-Mobile und Vodafone aber 25 bis 30 Euro gefordert, um ihre Verwaltungskosten zu decken, die bei der Mitnahme der kompletten Rufnummer zu einem anderen Netzbetreiber entstünden.

Ab dem kommenden Monat schreibt die Regulierungsbehörde den Netzbetreibern vor, diese Portabilität zu ermöglichen. Ursprünglich sollte damit der Wettbewerb gefördert werden: Wenn die Hürde einer neuen Nummer wegfällt, so die Überlegung, dann würden die Verbraucher weniger Skrupel vor einem Anbieterwechsel haben.