mmO2 kämpft gegen Preis-Daumenschrauben

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Erskine droht mit UMTS-Verzögerung

Peter Erskine, Chef des britischen Mobilfunkanbieters mmO2, trommelt heftig gegen eine drohende Preisregulierung. Sollte die Wettbewerbsaufsicht tatsächlich die Gebühren deckeln, die das Unternehmen von anderen Anbietern für Mobilfunkverbindungen verlangen darf, dann seien die Investitionen für UMTS gefährdet, so Erskine in London.

Während die Mobilfunker mit den Regulierungsvorhaben der TK-Aufsichtsbehörde zufrieden waren, fürchten sie nun weiter gehende Eingriffe durch die Competition Commission. Deren Entscheidung steht um die Jahreswende an.

Sollte es dazu kommen, so müsste mmO2 seine Investitionen in die dritte Mobilfunkgeneration deutlich zurückfahren, erklärte der CEO. Deutschland und Frankreich würden dann weit früher über UMTS-Dienste verfügen als Großbritannien.