Frankreich verhökert dritte UMTS-Lizenz

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Bouygues bekommt sie günstig

Die französische Regulierungsbehörde ART hat österreichischen Medienberichten zufolge die dritte UMTS-Lizenz des Landes an das Mobilfunkunternehmen Bouygues vergeben. Das bedeutet für die Lizenzbesitzer Orange (France Telecom) und SFR (Vivendi Universal) Konkurrenz.

Im Gegensatz zu den deutschen UMTS-Lizenzen sind die Preise für die Lizenzen in Frankreich ein Schnäppchen. Bouygues bezahlt dafür 619 Millionen Euro Lizenzgebühr. Gefordert waren 4,9 Milliarden Euro.

Die Regierung wird anscheinend aufgrund der allgemeinen Krise in der TK-Branche die vierte Lizenz nicht los. Bisher hat sich zumindest kein Interessent gefunden. Die ART glaubt an einen Start der französischen Mobilfunknetze der dritten Generation Ende 2003 oder Anfang 2004.